"Homo oder Hetero?",
so könnte die Überlegung unserer Klassenlehrerin am Ende der ABI-Fahrt gewesen sein, denn wie sie selbst feststellte sind Offenbarungen wie die "... und das ist auch gut so!" chic, und lassen unsere Englischlehrerin nachdenklich werden. Genauso ins Grübeln brachte sie das Problem uns zur Mitarbeit in Englisch und VWL zu bewegen, da wir ja nicht unbedingt die redseligste Klasse waren. Besonders in Englisch wenn wir uns wiedermal hätten aktiv beteiligen müssen, bekam sie diesen Gesichtsausdruck von Verzweiflung und Hilflosigkeit. In dieser Phase angelangt, konnte nur noch ein mehr oder weniger geistreicher Kommentar oder die Frage was denn jetzt eigentlich ein Adjektiv sei, helfen. Dies wiederum wurde durch ein befreiendes Lachen oder durch ein noch verzweifelteres Gesicht quittiert. Aber hier soll nicht der Eindruck entstehen, dass wir uns nicht angestrengt hätten! Denn unsere Klasse war wohl führend auf dem Gebiet der Wort- und Grammatik-Neuschöpfungen. Leider fanden nur sehr vereinzelt Neuentdeckungen auch den Weg in den alltäglichen Unterricht, was wohl an den strengen Vorlagen der Ministeriums lag. Mit Hilfe von Frau Stegmann wird es uns bestimmt auch noch jetzt gelingen, eine englische Redewendung für "Guten Appetit" durchzusetzen. Diese dann in einer Gruppe als Frage zu formulieren, würde dann wahrscheinlich so aussehen: "Did the man said: "Good Appetite?" Antwort: "Yes". Und so hätten wir wiedereinmal eine Aufgabe bravurös gelöst, und unsere noch nahezu jugendliche Lehrerin wäre wieder einmal verzweifelt… Die 12W