Andreas Riedelberger

Die Pinsel werden gespitzt, das Papier wird gebügelt und die Farben fliegen durchs Fenster, um sich sanft wie Federn an Wänden, Tischen und Bänken niederzulassen..... Nur das zu Bemalende bleibt weiss. Ohne sich umzusehen spürt man einen eiskalt-fragenden Blick auf dem Nacken vom Rückenwirbel bis zur Haarwurzel entlangschleichen. Doch bevor dieser zubeissen kann dreht man sich hastig um, um sich von der Existenz eines Schlupfloches zu überzeugen. Findet man ein solches nicht, oder sollte einem einfach der Blick verwehrt bleiben, sollte man zwei Dinge beachten: redegewandt sich aus der Situation argumentieren - alles konfus, verwirrt, kein Ausweg in Sicht. Jedoch das Hemd weist einem den Weg tagtäglich aus dem Labyrinth der Farben. Aus der Brust entsrömt das Wort, wird angehoben und verebbt langsam wieder in der Weite des Raumes. Ein Wegweiser der den Weg in alle Richtungen weist. Das Echo scheint oft stärker wie die Stimme selbst und doch haben wir zumindest gelernt das Echo zu unterscheiden.

Viel Spaß mit Kohl und Kohle

© 07/2001  inp - das Infonetzwerk   webmeister: electrique